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Belehrungen über gemeinnützige Natur- und Lebenssachen für allerley Leser : Ein Anhang zu dem Werke: Natur, Menschenleben und Vorsehung
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Thler, «selbst das blindgeborne, helfen? Wieschwach ist der Mensch? Kaum hat das erst ge.borne Kind so viel Kräfte, daß es Athem holt,und uns durch sein Schreyen die empfindlichenSchmerzen kund thut, die es haben muß, wennder Druck der äußern tust mit einemmale aufseine zarten Glieder fällt.

Erstaunen muß man, wenn man steht, wiedie Natur selbst behülflich ist, de»y neugebornenKinde die ersten Lebensbewegungen zu erleichtern.Diese bestehen unstreitig in dem ersten Gebrauchder juftorganen, Luft einzuathmen, und wiedervon sich zu geben.

Das Kind geht gleichsam aus einem Ele-ment in das andere über: aus den Flüßigkeitmin Mutterleibs, wo es ganz ohne Luft schwamm,in die äußere Luft, deren Eindruck es sogleichempfindet.

Ist es nicht der Erfahrung gemäß, daß daszur Welt gekommen« Kind sogleich den Mundöffnet, und nach Luft schnappt? Die Lust wirktaugenblicklich in die Werkzeuge des AthemholenS,und besonders dringt dieß stüßige Element demKinde in die Nase.

Daher auch sein Erstes, daß es meßt, odereine Erschütterung leidet, wodurch die Brusthöhleeröffnet, und der Luft ein freyer Zugang in dieLunge verstattet wird. Diese erweitert und dehntR 4 die