den Löchern und Gruben die NyMphöN entde,cken. Diese laßt man stille liegen. Binnen14 Tagen schwärmen die Fliegen im Glase her-um. Giebt man ihnen ein Stück frischen Käse;so begatten sie sich, und legen ihre Eyer hitiein,Auf solche Art gehen die Generationen fort.
Die Fliege geHort zü denen, deren Fühl.Hörner ganz einfache Borsten haben. Sonstist sie halbmal so klein, als die Stubenfliege,schwarz und haaricht. Die Flügel durchsichtig.
Das merkwürdigste an dem ganzen Insektsind die langen Stelzfüße, mit welchen sie aufdem Käst henimspatziert. Die NatUr hat sieihnen nicht vergeblich gegeben. Sie würdesonst mit dem haarichten Leibe auf dem schmieri,gen Käse kleben bleiben ^).
Wir kommen nun auf das besondere Ma-növer, das die Maden machen, davon sieSpringmaden heißen. Denn sie haben diebesondere Eigenschaft, hohe und weite Sprüngezu thun. Will man die Lust haben, sie rechtlebhast springen zu sehen; so lege man den Käsemit diesen Maden auf einen Bogen schwarz Pa,pier, und bestreue ihn stark mit Salz. Inwenigen Minuten liegen alle Maden auf dem
schwar.
*) lVIuloa I.!nn. weil die Larve in ftt-
ten faulenden Sachen, z, H. auch im Mistelebt.