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aber auf die Gewohnheit, Korn zu fressen,rechnen.
Ich habe Flügellahm geschossene Krähenvon allen ArtenIahre lang gefüttert, und ihnenanfänglich nichts, als eingequelltes Getreide ge«geben; sie haben e6 aber nicht angerührt; son-dern waren lieber verhungert, ob sie gleich in derFolge Brot, Obst und gekochtes Fleisch fressenlernten. Sehte ich ihnen aber eine Scherbe mitRegenwürmern vor; so hielten sie einen stattli»chen Schmaus.
Wenn die Noth im Winter recht groß ist,daß die Saat- und Nebelkrahen auf die Straf,sen und Hofe kommen, und die Goldammernzu Hunderten in die Scheunen, Strohstalle, undauf die Platze fallen, wo die Hühner und Tau.ben gefüttert werden; fo wird man nie sehen,daß eine Krähe bey dem größten Hunger dasausgestreuete Korn, wie die andern Vögel, auf.suche; sondern immer auf dem Miste bleiben;noch weniger aber sich in die Scheunen begeben.
Falsch ist es auch, daß sie dem Säemanndes Getreides wegen nachgehen. Sie suchendie Glimen, und andere Insekten, die sich nochauf den bestellten Feldern zeigen, wie die Zer«gliederung solcher, dem Säemann folgenden,und auf der Stelle geschossenen Krähen ausgewie«sen hat. Vorzüglich gehen sie doch weit mehr
dem