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Ist es mit unserem MehlwMlste anders?Vielen vor Augen, und den wenigsten bekannt:Ich dachte, wem seine Nachtigallen lieb wären,dem müßte es auch nicht gleichgültig seyn, zuwissen, womit er sie stärke und erhalte. Ichwill also jetzt über diesen Wurm ein Kollegiumlesen.
Der braungelbe Mehlwurm ist die Larveeines fast eben so gefärbten Käfers, in den siesich zur Zeit ihrer Reife verwandelt. Die Kä-fer machen unter den Insekten ein fast zahlenlo-ses Heer aus, und ihr wahrer UnterscheidungS-farakter sind die ganzen hark- oder hornschaalich-tcn Flügeldecken.
Unter denselben giebt es eine ganz besondereGattung , die ich immer mit vieler Aufmerk-samkeit beobachtet habe, und die den wenigstenzu Gesicht kommen. Es sind wahre Kinder derFinsterniß, die beständig in Nacht und Schat-ten leben. Ihre Oekonomie ist sehr einförmig.In finstern und feuchten Kellern, Haus- undStallwinkeln , findet man sie im Auswurf undKehricht, der sich darin gesammelt hat, undder öfters zwey Hände hoch auf ihnen liegt. Ihrganzes Lebensgeschäfte ist, darunter begraben,sich zu begatten, E»er zu legen, und zu sterben.
Manchen Menschen sehr ähnlich, deren gan-zes Leben mehr Nacht- als Tagleben ist, und inD s djeseg