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Belehrungen über gemeinnützige Natur- und Lebenssachen für allerley Leser : Ein Anhang zu dem Werke: Natur, Menschenleben und Vorsehung
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rundlichten Rande eingefaßt ist. In ihrer na.türlichen Lage hat sie z. B. bey der Stubenfliege,eine purpurrothe Trauben haut , die aber beyandern Arten hellröther, und bey den Pferde-stechern, l'abgnus, grünlich ist. Vor dieserTraubenhaut kann man die sechseckigen Figurender eigentlichen Augen nicht recht deutlich sehen.Man muß also die Hornhaut davon zu reinigensuchen.

Das erste, was ich thue, ist dieses; daßich den Kopf der Fliege abschneide, und ihn rechtin der Mitte mjt einer Nadel durchstoße, undsolche auf einem Brette von Lindenholz fest stecke.Dann bin ich stu Stande, die eine Halbkugelmit einem recht scharfen und dünn geschliffenenFedermesser abzulösen. Ist der Schnitt gut ge.rathen; so nmß auch die graue Hautfläche, wo.mit die Halbkugel am Kopfe ansitzt, mit abge«tößt seyn; doch so, daß der Rand der Einfas-sung der Sechsecke oder Facetten, nicht verletzt,ist. Denn auf diesen kommt es allein an, wennman die Zahl der Augen auf jeder Halbkugel ge.van wissen will.

Ist also die Innenseitenhaut glücklich abqe.läßt; so fängt man an, mit einem saubern Pin.sel und lauwarmen Wasser die Halbkugel auszu.paschen- Dieses wiederholt man so lange, alsstch noch etwas röthliches an der Hornhaut zeigt.

Man