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dabey die Scharfe der mikroskopischen linst pro»biren kann.
Der Schenkel bestehet aus einem langeneinfachen Gelenke, und ist wieder mit Haarenvon ungleicher Größe und lange besetzt.
Das Fußblatt ist das merkwürdigste Ge»lenke am ganzen Fnße der Fliege. Es bestehtaußer dem ersten langen Anfangsgelenke nochpus vier kleinern, deren hickes Ende nach vornzu steht, und deren dünneres Ende allezeit indem vorhergehenden dickern eingegliedert ist. Siebewegen sich alle bey der Eingliederung wie ineinem Charnier, und die Fliege kann damit, wiemit einem mechanischen Kugelarme, bey allenArten ihres Ganges, sehr verschiedene Verände-rungen machen.
Alle diese Gelenke sind mit weit kürzern unddichtem Haarchen besetzt, als die vorigen, und,wenn wir auf das Betragen der Fliege, wennsie auf dem Tische vor uns kriecht, Achtung ge-ben; so werden wir sehen, daß sie dieses Fuß?blatt mit seinen Gelenken und Haaren wirklichals eine Bürste gebrauchen.
Denn wie oft machen sie nicht vor unsernAugen mit den Hinterfüßen das Manöver, daßsie damit über die Flügel, und mit den Vorder-füßen über die Augen herfahren, um sich vonbeyden den Staub abzukehren. Hat sich nun
dieser