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IV.
Geheime Wunder unter demFliegenflügel.
a wir jetzt mit Fliegen so bevölkert sind,daß wir sie zu jeder Stunde zu- unsererDisposition haben können; so würde ich es gegenSie, theuerste Freundin! die sie ein so großesVergnügen an den Naturwerken finden, kaumverantworten können, wenn ich ihnen die gehei»men Wunder der Weisheit und Herrlich-keit Gdttes , welche noch unter dem Fliegenfiü-gel verborgen liegen, verschwiege.
„Das reizt meine ganze Aufmerksamkeit,erwiederte sie, zumal da sie solche geheime Wun-der zu nennen belieben. Ich dachte : es wärebey den5 Fliegenfiügel nichts mehr zu beobachtenübrig."
Hieraus sehen sie: wie wenig wir öfters voneinem Geschöpfe wissen, wenn wir seine Bildungnur obenhin ansehen. Stoßen sie sich aber anmeinem Ausdruck: Wunder, nicht. Ichnehme dabey bloß Rücksicht auf die weise undwunderbare Einrichtung der Theile der Fliege,die sie nun bald selbst bewundern, und erkennensollen, daß es geheime Wunder sind, weil die
wenig-