Gleiche Ursachen müssen allzeit gleiche Wi'r«kungen hervorbringen. Das ist ein allgemeinesGeseß der Natur. Diese aber ist sich dabi n sinKleinen so getreu, als UN Großen. Ent-stehen die prächtigen Negenbogenlarben durch dieBrechung der Sonnenstrale» in den Regent o--pfen; so müssen sie auf der Fläche des schrch.e ge-stellten Fliegenflügcls aus gleichen Ursachen ent-stehen. Hier sind ebenfalls Millionen Küch'l--chen, worin sich die Lichtstralen brechen. Siesehen also auf dem Fliegenstügel im Kleinen alleFarbenpracht des Regenbogens, wovor ihr künst-licher Stoff weit zurückweichen muß.
Nun auch kein Wort weiter! Nur die Fragenoch einmal: ob wohl der Flügel einer ge-meinen Stubenfliege unsere Betrachtungverdiene ?
Liebste Freundin! Sie sind Mukckr, undwünschen, ihre Kinder von der Unart abzubrin.gen, unschuldige Thiere zu quälen. Lassen siesolche nur einmal, wenn sie Gelegenheit haben,den künstlichen Bau aller Theile einer Fliegedurchs Vergrößerungsglas sehen: erzählen sieihnen, was sie selbst an einer Fliege gesehen ha-ben, — und es wird ihnen nicht wieder einfal-len, eins dieser Thierchen zu quälen. Wielehrreich ist also diese Betrachtung — auch fürKinder?
!v. Ge»