wir ihn unter dem Vergrößerungsglase nach Be-lieben drehen können. Von unten stelle ich nunden Reflektirspiegel so dagegen, daß die Acht»stralen durchfallen, weil der ganze Flügel auszwey zarten, aufeinander liegenden, durchsichti-gen Häuten, besteht.
Sehen sie ihn nun selbst. War nicht dieFrage: ob er feiner sey, alö eine BrabanterKante? Wie finden sie ihn— nur erst unterder schwächsten Vergrößerung?
Nicht wahr? Sie sehen das zarteste Flor-hautchen mit einigen durchlaufenden schwarzenStrichen,-^- und an der Wurzel, wo er am -Körper der Fliege angesessen hat, starke Mus-keln. Dieß beydes sollen sie nachher noch ein-mal betrachten.
Erlauben sie mir nun ein Fadenche» vonihren Brabanter Kanten. Ich lege es unter.Vergleichen sie es nun selbst. Wie ungestalt;wie fasericht; wie grob gegen die Spitzen undHautchen des Fliegenßügels? Grobe Strickesind die Faden der Brabanter Kanten gegen dieSpitzen dieses feinen Flügels.
Ich sagte aber vorher auch, daß der Flügelan Farbenpracht die Schönheit des Stoffsüberträfe. Davon muß ich ihnen den Beweisgeben, und ich darf den Flügel nur anders stellen.Sie haben ihn bisher, von unten erleuchtet, inA 4 einer