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12 (1829)
Entstehung
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CLIII
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mann für Alexander beibringt, soll nach Viscon-tis Meinung den Apollo als Sonnengott vorstel-len, wie solches sieben Löcher, die sich im Bande um dasHaupt befinden, und für die darin gestekten metallenenStrahlen dienten, ausser Zweifel sezen.Aber die Haarevorn an diesem Kopfe haben doch die Lage und Richtung,wie jene an den schönsten Köpfen Jupiters, und es istbekannt, daß die Künstler auch den Köpfen Alexan-ders, welcher von Jupiter abstammen wollte, dienämliche Anordnung der Haare gaben; an Köpfen desSonengottes hingegen etwas ähnliches der Art nir-gends vorkömmt.

Die Stellen, wo Plutarch *) und Älian^*) vonAlexanders vorn emporstehendem, oder vielmehr zu-rükgeschlagenem Haar reden , entgingen ohne Zweifel derBelesenheit Winckelmanns nicht; nur mag er, wieich, geglaubt haben, daß die Künstler dem Fingerzeigder Natur gefolgt seien, den Bildnissen Alexandersjene ausgezeichnete Lage und Richtung der Haare zu ge-ben, die den Vater der Götter charakterisirt, und in derWirklichkeit so schwerlich je vorkommt. Bisconti be-hauptet ferner,"") die Beugung des Kopfes, nach derlinken Seite hin, sei unter den natürlichen Fehlern diesesEroberers nicht bekannt, da doch Plutarchus ihrerdeutlich erwähut.-j-) Winckelmann führt sie daraus

*) ?omxej> c. 2.

") Vsr, »ist. XII. 14.

Mus. t. 1. z>. 146.

1°) c. 4. Os forüluä. orat, 2. x. ZZK. e6i».

Reiste,