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12 (1829)
Entstehung
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CLII
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ci.il

einem in die Augen fallenden Ort der Paläste aufgestelltwar, ansehen könne. Vielleicht dürften eben darum aufdem Monument 164 Jünglinge vorgestellt sein, die sichzum Wettlauf anfchikcn, und das Loos um den Ort zie-hen, wo sie das Zeichen zum Auslaufen erwarten mußten.Dieses wird durch die Vorstellung auf einer Vase von ge-brannter Erde in der zweiten h a m ilt o n isch en Samm-lung von Tischbein (I> 1.i>I.17.)um so wahrscheinlicher.Auf einer Säule steht hier ein Götterbild und drei wett-eifernde Jünglinge sind von einem Manne reifen Alters,der einen Stab mit Blättern trägt, begleitet, so wieman in demselben Werke (pl, 54.) das unzweifelhafteBild eines Richters bei den Spielen oder eines Agono-theten sieht. Die loosenden Jünglinge sind sehr vonder dritten Person verschieden, welche mit Schild undSchwert bewasnet ist, aber in dem vor mir liegendenscharfen Gypfe keine Spur einer Palme oder eines Stabeshat, die Visconti sehen will. Diesem Gelehrten zu-folge, *) ist hier eine Loosung, wie sie bei den Kampf-spielen üblich war, vorgestellt. Der Bewafnete dürfte viel-leicht ein Hoplites fein.

Denkmal 169. VIII. S. 3Z0 i.

Hier ist Somnus oder'^vs; dargestellt, und die Schmet-terlingsflügel an den Schläfen bedeuten seine Leichtig-keit.")

Denkmal 175 VIII. S. 312.

Der Kopf im Mufeo Capitolino, den hier Winckcl-

*) Oxers II. 283.

") Visconti IVIus. pio-LIew. /»anim.