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Denkmal 37. — VIII. S. 27.
Die Erklärung dieses Denkmals ist ganz irrig, denndieVorstellung gleichet in dcr Haltung, Kleidung und An-ordnung der Figuren bis auf einige Kleinigkeiten den Mar-morn , die den Achilles bei den Töchtern des Lyko-medes in Skyros vorstellen, und ist denn auch Vis-conti zufolge 5) derselbe Gegenstand. Man sehe obendie Vignette Num. 7 dieses Werkes nach. Die Gleichför-migkeit in dcr Vorstellung dicfes Gegenstandes auf denverschiedenen Marmorn gibt der Vermuthung Raum,daß die Komposition einem berühmten Gemälde Polyg-nots oder Athenions von Maronea in Thracien ")nachgeahmt sei, die beide denselben Vorwurf gemalt hatten.
Denkmal 90 — 91. — VIII. S. 39.
Auf einem ähnlichen Marmor in Mantua und in derVilla Pinciana ist die hier als Pädagog vorgestellte Fi-gur der mit Mohn bekränzte und mit einer gesenkten Fa-kel versehene Tod, um die Wirkung der Geschenke, dieMedea darbringen ließ, anzudeuten; auch ist die sizendeFrau daselbst nicht Glauke, sondern Medea, welchedie Geschenke absendet.
Denkmal 97. VIII. S> 66 — 68.
Der Gegenstand auf dieser schönen Gemme ist »ach Vis-contis Auslegung Theseus, welcher die noch jungeHelena raubt; ***) die Chlamys unter>cheidet ihn vonHerkules, und der Schmuk bezeichnet die Helena wohleher, als Faja oder Laja die Wählerin.
Aus. ?io-LIem. t. 6. p. >>6.pausan. I. 22. ?Iin> XXXV. c. 40. Z, 2g.0xc,e II. 26Z.