Druckschrift 
12 (1829)
Entstehung
Seite
CXXXVIII
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cxxxvm

Denkmal 37. VIII. S. 27.

Die Erklärung dieses Denkmals ist ganz irrig, denndieVorstellung gleichet in dcr Haltung, Kleidung und An-ordnung der Figuren bis auf einige Kleinigkeiten den Mar-morn , die den Achilles bei den Töchtern des Lyko-medes in Skyros vorstellen, und ist denn auch Vis-conti zufolge 5) derselbe Gegenstand. Man sehe obendie Vignette Num. 7 dieses Werkes nach. Die Gleichför-migkeit in dcr Vorstellung dicfes Gegenstandes auf denverschiedenen Marmorn gibt der Vermuthung Raum,daß die Komposition einem berühmten Gemälde Polyg-nots oder Athenions von Maronea in Thracien ")nachgeahmt sei, die beide denselben Vorwurf gemalt hatten.

Denkmal 90 91. VIII. S. 39.

Auf einem ähnlichen Marmor in Mantua und in derVilla Pinciana ist die hier als Pädagog vorgestellte Fi-gur der mit Mohn bekränzte und mit einer gesenkten Fa-kel versehene Tod, um die Wirkung der Geschenke, dieMedea darbringen ließ, anzudeuten; auch ist die sizendeFrau daselbst nicht Glauke, sondern Medea, welchedie Geschenke absendet.

Denkmal 97. VIII. S> 66 68.

Der Gegenstand auf dieser schönen Gemme ist »ach Vis-contis Auslegung Theseus, welcher die noch jungeHelena raubt; ***) die Chlamys unter>cheidet ihn vonHerkules, und der Schmuk bezeichnet die Helena wohleher, als Faja oder Laja die Wählerin.

Aus. ?io-LIem. t. 6. p. >>6.pausan. I. 22. ?Iin> XXXV. c. 40. Z, 2g.0xc,e II. 26Z.