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Man muß jedoch zu einiger Entschuldigung Winckel-manns bedenken, daß der Marmor sehr zerstoßen, zumTheil ergänzt, zerbrochen, übergypfet und an einem Orteangebracht war, wo der Zeichner ihn nicht gut copirenkonnte; daher auch das Bild davon, gleich vielen andernin unseres Autors Sammlung, äusserst fehlerhaft ist. Wirersezen es mit Zoegas genauer Abbildung. ^ Indes-sen hätte die Stelle bei Homer,*) welcher bei Anlaß derEhebruchsentdekung sagt: «die Götter liefen zum Haus«des Hephästosz aber die Göttinen blieben schamhaft»jede in ihrem Gemach;» eine Stelle, die Winckel-mann unter Num. 27 der Denkmale citirt, und dieZoegas richtige Erklärung hervorrief, von einem soargen Mißgrif zurükhalten sollen, wenn der große Ar-chäolog nicht schon im zunächst vorhergehenden Marmorden Helios irrig für Juno angesehen, und so HomersWink vernachläßigt hätte.
Die Jungfrau auf dem Bette ist Harm onia, welchein der Linken das so berüchtigte Halsband hält,**) undnoch andere Geschenke von ihrem Bräutigam empfängt,der sie vom kunstreichen Hephästos hat. Ihr Hauptist mit einem hohen Diadem geschmükt, das an die gol-dene, mit Edelsteinen besezte Krone erinnert, welcheNonnos unter den Gaben der Götter anführt, und derschwellende Peplos dürfte vielleicht der von Pallas ge-würkte sein. Ein Amorin (i>i-<»iul>us) zieht ihn auswärts;sie aber hält ihn mit der Rechten an sich im Kampfe zwi-schen Schamhastigkeit und Liebe. Kadmos, an ihrerSeite, ist völlig entblößt bis auf Helm und Wehrgehäng,
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