Druckschrift 
12 (1829)
Entstehung
Seite
CXXII
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Verbesserungen und Zusäze zu den Denkmalen.

Vignette 2. — VII- S. 4 — 5.

ÄiscontiS Auslegung zufolge ist dieses ein chora-gisches Denkmal, das ein Sieger in der Musik sezcnließ. Der Künstler stellte den Sieger alsoder Cit/tn-'a-c/u5 vor, dem die Victoria ihre Libationreicht. Im Gefolge Apollos ist seine Schwester Dia-na, und seine Mutter Lato na; eine Gesellschaft, wiesie auch sonst in Grupen des Altertums vorkam.

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Der Styl in den Figuren verräth das Alter vor desPhidias Blüthe; die Bauart des im Hintergrunde an-gebrachten Tempels aber eine viel spätere Zeit. G. d. K.8. B. 1. K. 20.

Vignette K. — VII. S. 7 u. 30.

Die Note 1, daß die Figur ohne Fakel offenbar einApollo Sauroktonos gewesen, ist unrichtig, obwohldie Stellung Ähnlichkeit mit ihm hat; denn dieser Mar-mor von treflicher Arbeit ist nicht restaurirt. Visconti(vjiei't; Vltt'ik I. IM.) hat diese Figur sinnreich und halt-barfür einen Antinous erklärt, dessen Phyfionomie völ-lig unzweideutig mit andern seiner vorhandenen Bild-nisse, namentlich in der Mine voll Weh muth über-einstimme. Auf ihn lassen sich Birgils Verse (^,vn> VI.861») anwenden:

») ?i'opert. Il, 2Z. i5. iüonf. ?Iin. XXXVI. 4. !<?.