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Morawitzky, im Jahre igso aber Karl Ludw.von Fischheim in Konstanz, der eine Beschreibung undAbbildung davon herausgab. Schafhausen 182». 13S. 4.
Sie ist ohne Sokel 1 Schuh 2 Zoll, mit dem Sokel1 Schuh 7 Zoll hoch; der Guß an den meisten Stellen nichtüber eine Linie dik und wiegt nur Pfund. Die Figurgleichet jener in dem berühmten Marmorgrupo, jedochnicht ganz, und die Theile, welche an jener sind ergänztworden, haben sich an dieser vollkommen erhalten; auchist der Rüken und die Schlangenwindung daran hier völligausgeführt, was an der Marmorfigur nicht der Fall ist.Die Söhne aber fehlen der Erzsigur, und sind ein Raubder Zeit geworden, oder waren nie vorhanden; denn esscheinet, daß sie am Sokel nicht mehr Plaz gehabt hätten,namentlich jener nicht, der im Marmor zur rechten Seitedes Baters ist. Das Schlangengewind ist rechts und links,wo im Marmor die Sohne darin verwikelt werden, hierabgebrochen.
Das Merkwürdigste jedoch an dieser Figur von Erz istder rechte Arm, welcher eine viel schönere, und überein-stimmendere Lage hat, als jener am Marmor, und wor-aus man sehen kann, wie schlecht die Ergänzung ausgefal-len ist, die man damit vorgenommen hat, da sichderArmbei der Entdekung nicht vorgefunden. Eine ähnliche Lage,wie in der Erzfigur, hat auch der rechte Arm eines Lao-koon auf einem geschnittenen Steine bei Mariette.(Uralte lies piei-r. xrilvvcs t. 2. p, 95. Vergl. Win«ckelmann Geschnitt. Steine Z. K> 3. Abth. 204. Num.)
Vl. S. »9. Zeile 14.
Ist kein geschnittener Stein, sondern eine antikeGlaspaste.