I.XXXIII
ncr frohen Ewigkeit. Nimmermehr sind wir zu einem sokurzen Leben erschaffen, unser Geist muß die Unsterblich»keit und eine unendliche Freude haben. Der Genuß derirdischen Güter ist vergänglich und von dem ewigen Schöp-fer wunderbar ausgetheilt, daß die meisten wenig davonbekommen. Es muß also nothwendig eine Ewigkeit sein,wo alle Himmelsbürger gleicher Gnade genießen. Ichwünsche also von Herzen, daß Dieselben nach dem Genußder Ehren und der Güter dieses Lebens den ewigen Ge-nuß unendlicher Güter mit mir in der Stadt Gottes er-ben mögen. Ich will meine Wünsche auch für Sie, theuer-ster Herr Präsident, zum Herrn schiken. Denken Sie nochan alle Ihre alten Schulmartern? Geben Sie mir einreelles Zeugniß davon. Meine Frau und Kinder lassenihren Respect vermelden; ich aber verharre Lebenslang
Ew. HochwürdenSeehausen gehorsamster
den v- Mai 17S4. ergebenster Diener
Paalzow.
Nachschr. Habe ich in der Titulatur wider DeroCharakter etwa gehandelt, und habe ich die Form mei-nes Schreibens zu niedrig und familiär eingerichtet, sobitte um Verzeihung.