Druckschrift 
12 (1829)
Entstehung
Seite
LXXXII
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I.XXXII

Herrn vr, M.; denn auf diesen folgte Herr Noltenius,der starb. Sein Nachfolger war Herr R., der ging alsGeneral-Superintendent nach St. Ihm folgte Herr H>,welcher nach dem Tode des Abtes Steinmetz Abt inKloster-Bergen wurde. Nunmehr ist Herr W. General-Superintendent, dessen Bruder Jnfpector in L. ist, wovorher Herr G. und nach diesem der jüngere N. das Amtverwaltete. In unsrer Jnspection lebt noch der alte HerrPrediger P., Herr W. und Herr L. zu F. Die andernPfarreien sind alle theils schon zweimal verändert. HerrnL. sein Sohn war Prediger in W., ist aber vor zweiJahren vor seinem Vater gestorben.

Sehen Sie, mein werthester Herr Präsident, dies sinddie wichtigsten altmärkischen Neuigkeiten. Nehmen Siemit diesem schlechten Nachmittagsmahl vorlieb. Bon ge-lehrten Sachen kann ich nicht schreiben, ausser das einzige,daß im ganzen Lande durch ein königliches Schulreglementalle Landschulen auf eine besondere Weise nach den berlini-schen Realschulen eingerichtet werden, und daß jährlich eineordentliche Schulvisitation angestellt wird. Es ist auch eineallgemeine Visitationsverordnung in 36 Bogen im Druk,welche im ganzen Lande eineNesorm zu Wege bringen wird.

Nun ersuche ich Jhro Hochwürden ganz ergebenst,mir doch in einem gütigen Antwortschreiben zu berichten,wie Sie sich befinden z wie sie zu dem Posten eines Prä-sidenten und so ansehnlichen Abts gekommen, und wie eSbei den jczigen elenden Zeiten in Italien aussiehet. Ichdarf mich wohl nicht der Hofnung schmeicheln, Dieselbennoch einmal in diesem Leben zu sehen. Vor mir ist eSwohl verborgen, nach Italien zu kommen, und meintheuerster Gönner sind dort fest in Ehren. Ist diese Hof-nung also vergebens, o so wünsche ich von Grund meinesHerzens, daß wir uns dereinst in jenem Leben in himm-lischen Ehren antreffen mögen. Ich will hoffen, Sie ha-ben mit mir gleiche Gesinnung und Überzeugung von ei-