Druckschrift 
12 (1829)
Entstehung
Seite
LXIX
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I.XlX

Zorn schnaubet aus seiner Nase, und Verachtung wohnetauf seinen Lipcn; aber sein Auge ist wie das Auge dessen,der den Olympus erschüttert, und in einer ewigen Ruhe,wie auf der Fläche eines stillen Meeres, schwebet,*)

So wie auf dem Gipfel des höchsten Gebirgs, welchesin seinem Schatten die fruchtbaren Thäler Thessaliens ver-hüllet, die Asche der Opfer niemals ein Spiel der Windegewesen, so heiter und ungerühret von Leidenschaften er-hebet sich seine Stirn mit einer sanften schwellenden Fülleder Majestät und mit der Großheit des Vaters der Götter.Seine Haare**) scheinen gesalbet mit dem Oleder Götter,und von den Gratien auf seinen Scheitel gebunden: un-geschmüket in ihrer Zierde und lieblich in natürlicher Ein-

tliusculo sacriüeznius etc.; so wie auch bei den Worten :gegen welche alles/ was in der Narur, nochfolgende: Juno mit dem Gürtel der Venus.

*) Zorn schnaubet, ist im Original mit Bleistift aus,gestrichen; über: seiner Nase, steht: Hochmuth,und dann: und eine fröhliche. Von diesem Ab-schnitt sängt das alte Manuscrivt wieder an. Eineähnliche Stelle findet sich in der Erinnerung überdie Betrachtung der Werke der Kunst:„Der Stolz in dem Gestchre des Avollo äussert sich vor-„nehmlich in dem Kinn und in der Unterlesze, der Zorn„in den Nüstern seiner Nase, und die Verachtung in„der Oesnung des Mundes; auf den übrigen Theilen„dieses göttlichen Hauvtes wohnen die Gratien, und„die Schönheit bleibet bei der Empfindung unvermischt„ und rein, wie die Sonne, deren Bild er ist "

»») Seine Haare scheinen: o x,?.

I'lieocl. ?roil. 6e am. I^livll. et Dos. 17. —^.xuxiw^; xo/^a< l7U!7?-^v^ou/^ki>ai

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3c>^ Was zwischen den Haken steht, ist von Hart-mann.