Druckschrift 
12 (1829)
Entstehung
Seite
LXVII
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I.XVII

höchsten Schönheit zu schwingen. Keine menschliche Schön-heit vermag dieses zu wirken.

Über die Wirklichkeit erhaben ist sein Gewächs, seinStand zeuget von der ihn erfüllenden Größe, und seinGang ist wie auf flüchtigen Fittigen der Winde.*) Einewiger Frühling der Jugend**) bekleidet die vollkommeneMännlichkeit dieses Körpers, und der Reiz entzükenderZärtlichkeit gefälliger Jahre spielet mit dem stolzen Gebäudeseiner Glieder. So wie in dem glükseligen Elysium, woniemals ein nördlicher Wind das Haupt der Blume ge-beugt, noch die schwüle Mittagshize die Lust der Thälerverdorret, ***) ein immerwährendes Spiel von sanften Ze-phyrs die jugendliche Natur belebet und erfrischet, undPhilomelens Gesang ohne Aufhören erschallet, und Blütheund Früchte zugleich die Zweige der Bäume fröhlich ma-chen. Sehet i-Z-) wie er mit mächtigem Schritt, dem nichtsentgehen kann, den Python, seinen Feind, zu verfolgenscheinet. Noch ist er im Lauf und im Begrif, den folgen-

-) Daneben steht nock mit Bleistift: >, nnlasttra-zende Re>„gnng, wie ein Geschörf, das noch nie feste Materie„mit seinen Füßen betreten hat."

") Auf dem ersten Entwurf steht neben diesem Abschnitt:„ Die Hartigkeit ist nicht sowohl die Jugend, als die vol!>„kommene Schönheit, welche die Männlichkeit iieret.„Es scheint, daß er mir geistiger Nahrung genährt„ worden.""

Nach verdorret sind die Worte: „schlanke N e >„den mir immer grünem Laube sich mit„dem Seibanm gatten," durchstrichen.

's) paus. I. V. p, Zgz. IZiI. Zs

X«, öl-I

Zs und am Ende: kecit Mvron

cursoreiu iu piseo ceiismine, in r^uo ars velocior naturaintelligitur, ut kestivum cvllegit Lxigr. 1^4. c. 2. W.