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auf langen Streifen und aufBafenz die über runde Knöpfegeflochtenen zwei Bänder, die Kränze von Eichenlaub u.s. f. sind besonders zu betrachten.
Unter den Materialien sind die Ziegel die häusigsten /und auch diese und die Art des Gemäuers haben Zeichen,das Alte zu unterscheiden; denn die Ziegel aus den bestenZeiten der Kaiser, wie an dem Pantheon und zudenWas-serleitungen , sind groß und dünne, und je dünner sie sind,desto älter ist das Werk. Die Ziegel zu den von Aure-lianus ausgeführten Stadtmauern sind nicht so groß,und dünner wie jene.
Über Werke der neuern Baukunst ist allgemein vonKirchen und von Palästen zu reden. Das Haupt und dieKrone aller Kirchen ist ohne Zweifel S. Peter, undwenn die Alten es für ein Unglük hielten, den Tempeldes olympischen Jupiters nicht gesehen zu haben,so könnte dieses noch eher von S. Peter gesagt werden.Denn dieses Gebäude ist größer als alle Tempel der Grie-chen und Römer, und wird auch an Baukunst und anPracht jene alle übertreffen. Ich gehe niemals hin, ohneGott zu preisen, daß er mich so glüklich gemacht hat,dieses Wunderwerk zu sehen und viel Jahre zu sehen undkennen zu lernen. Die Cornische unter dem Gewölbe, aufwelcher zween Personen sehr bequem, und enge auch dreineben einander stehen könne», kann als ein Maaßstabder innern Größe dienen. Was Campbell in seinembritannischen Vitruv für Fehler angibt, sind bisauf eins ungegründet, und dieser Fehler ist entstandendurch die Abweichung von dem Entwürfe des MichaelAngelo, welcher dieselbe in ein griechisches Kreuzzu bauen anfing. Denn da zur Vergrößerung dieses Ge-bäudes das Kreuz verlängert wurde, blieb die erstaunendeCupola in der Mitten, und man sieht nur den Randderselben beim Eintritt.
Ein Palast heißt in Rom ein prächtiges, freistehen-