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zige mit drei Navaten, welches, wie Vitruviuö sa-get, eine hetrurische Bauart war. Die übrigen vierekich-ten, wie der Tempel des Antoninus und der Fau-stina, haben keine Navaten, auch innerhalb keine Säu-len, welche die Tempel in Rom wegen ihrer mäßigen Größenicht nöthig hatten. Innere Säulengänge, wie in S.Paolo, sind eine Nachahmung der alten Basiliken,und nicht der Tempel.
Von Ordnungen der Baukunst findet sich die dorischenur allein in dem Theater des Marcellus übrig, und inder Kirche zu S. Pietro in Vincoli sind zwei Reihendorischer Säulen; weiter ist nichts von dieser Ordnung übrig,weil dieselbe auch vor Alters an wenig Tempeln ange-bracht war. Bon der jonischen Ordnung ist ein klei-ner, schlechter, vierekter Tempel, jezo der Armenier Kirche,übrig z aber Säulen, auf welche jonische Capitäle geseztsind, finden sich in Menge, und die größten und schönstensind zu S. Maria zu Trastevere und zu Lorenzoausser Rom. In dieser Kirche kann man das seltene Capi-tal mit der Eidexe und dem Frosche bemerken, wel-ches die symbolische Vorstellung zweier griechischen Baumei-ster Skaurus und Batrachus ist.*) Über die ko-rinthische Ordnung ist nichts besonderes anzumerken; daaber die mehresten und größten Säulen korinthische sind,so verdienen die größten unter denselben beobachtet zuwerden.
Die Zieraten und deren Überfluß an Basen der Säulenund an dem Gebälke zeugen von der Zeit der Kaiser, undje verschwenderischer dieselben sind, desto später ist die Zeitderselben, welche wir aus jenen ohngefähr angeben kön-nen. Das Gebälke in den d i o c leti a nisch e n Bä-dern, welche die spätesten römischen Gebäude sind, hatdie mehresten Zieraten, als die sogenannten Mäandri
") Denkmale Num. 106,