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dem alten und war der sogenannte Campus Mar-tius, welchen Namen auch noch jezt eine Gegend hat.Dieser Campus war mit öffentlichen Gebäuden besezet;hier wurden die Kaiser vorrechtlich allein verbrannt undihre Asche beigesezt; es ist auch von des Augustus Grab-mal noch ein großes Theil der Einfassung zu sehen. Hierwurden auch die Römer in Waffen und andern Spielengeübet. Zwo Hauptstraßen führten mitten durch zur Stadtselbst; Via Recta war die eine, und ging über dieva-ticanische Brüke, von welcher noch ein Pfeiler steht, längsder Tiber, wo jezo Strada Giulia ist. Via Fla-min ia war die andere, und ist die längste, größte undprächtigste Straße, il Corso genannt. Der niedrigsteund schmuzigste Theil am Flusse wurde nach den Zerstörun-gen zuerst angebaut wegen der Bequemlichkeit des Wassers.Denn die Wasserleitungen waren zerfallen, und man trug,wie in Paris, Wasser zu kaufen umher; dies geschah nochunter Pabst Paul II. Nach den Gränzeu sind die siebenHügel anzuzeigen, die aber nicht allenthalben so deutlichsind, wie ehemals; denn die Thäler sind vollgefüllt undverschüttet, und wie hoch, lässet sich aus dem alten Pfla-ster der Via Fla min ia schließen, welches etliche 30Pal-men unter dem jezigen Pflaster des Corso ist. Vornehm-lich ist die ehemalige Gestalt des Capitolii und Pa-latini zu bemerken. Wo jezo der Aufgang zum Campi-doglio ist, war vor Alters keiner, und der Hügel war ab-schüssig und mit Mauern daselbst befestigt. An der Mauerlag oben in der Mitte das Afylum und auf beiden Seitenwar ein kleiner Eichenwald. Zur Rechten stand der Tem-pel des olympischen Jupiters, zur Linken CuriaCalabra. Mitten auf dem Hügel, wo jezo die StatueMarcus Aurelius zu Pferde ist, war der Tempel desJupiter Stator. Was man jezo das Campidoglionennet, oder die Wohnung des Senators von Rom, wardas Archiv der Stadt, und vor derselben siehet man noch