Freundschaftlich»
cher, nebst einem Zeichner/ bis auf den Herbst undvielleicht noch länger alle Arbeit anweisen und vor-arbeiten muß, und Miun Magen ist durch die aiGr-ordentliche Anstrengung diesen Winter über berge,statt geschwächet/ daß ich etwas befürchten müßte,wen ich die Reise nicht bald machen könte. AmiTage in der Woche widme ich zween würdigen undeinsichtsvollen Männern/ Herrn Hamilton, groß-britannischen Minister/ lind Milord Stormont,großbritannischen Gesandten zu Wie»/ welcher Nomschon zum zweitenmale sieht. ES ist die gelehrtestePerson von seinem Stande/ die ich noch je gekoüthabe; selbst in der griechischen Sprache ist er unge-inein erfahren. Er ist mit einer Grävin von Bii-nau vermählt gewesen/ deren Tod und eine ihmzugestoßene Schwermuth diese Reise verursachet ha-ben. Diese hat sich aber in diesem glüklichen Kliniaund durch Betrachtung tausend lehrreicher Selten-heiten verloren.
Meinen Gefährten/ den berühmten Herrn C ava-cevpi/ bringe ich mit mir/ wen ich Sie in Nöthe-niz besuche/ um Ihnen einen wahrhaftigen ehrlichenRömer zu zeigen. Ich umarme Sie tausendmal inGedanken/ und verbleibe ewig
A n M e ch e l.
Nach Basel.)
Rom/ den Zi> März 4768.
Awei Worte / welche ich nur Zeit habe Ihnen zuschreiben / werden Ihnen hoffentlich statt eines lan-gen Schreibens sein; den ich melde Ihnen meineAbreise nach Deutschland/ wohin ich in Gesellschaftdes Herrn Barthol omä Cavaceppi den ü des