4so Freundschaftliche'
Was den Druk des Werkes betrift/ wurde icheines Theils einer großen Last entlediget werde,,,wen lcl> mich mit den vorgeschlagenen Buchhändler»sezen wollte/ andern Theils würde ich in beständige,Unruhe über die Ausführung sei»/ da ich in dich,Materie nur allein mir selbst traue; zu geschweige«,daß die Register von mir selbst und folglich an de,«Orte des DrukeS verfertiget werden müßen; diese'nber werden bis an zwanzig Bogen anwachsen, m-gen der unglaublichen Menge der Sachen, und derschweren und gelehrten Untersuchungen. Der m>nehmste Punkt aber ist der Nuzen/ den ich aus die-ser wichtigen und überaus schweren Arbeit zu ziehe»suchen muß, welchen ich mit Buchhändlern kamauf die Schreibgebüren bringen würde. Ich hch-nach Verfertigung von etwa 60 kleinen KupferMten, die aber alle nach bessern Zeichnungen >,«dvöllig mit dem Grabstichel ausgeführet werden, dieganze Unternehmung des DrukeS mit tno» Ecuiizu bestreiken. Jedoch hierüber wird Zeit zu denken,und die gehörigen Wege zn nehmen sein.
Dem theuren S ch l a bbre n d o r f bitte ich tau-send Grüße zu machen; ich bin von Herzen bctMüber dessen Umständet) und mache allerhand Be-trachtungen über die Veranlassung derselben. Künf-tigen Posttag werde ich demselben durch den Fiirsie»von Anhalt schreiben. Dessen Sachen/ mit ml-chen die Ihrigen überkommen/ haben sich seit einizei^Zeit zu Aneona verhalten/ weil man dieselben demadriatischen Meere nicht anvertrauen wollen. Wwenigen Tagen werde ich von neuem alte Statue»und Köpfe abschiken, und zu denselben, wo nWbeide verlangte Köpfe, wenigstens einen legen, undden andern mit Sachen/ die bereits in der AM
2) Er lag damals sehr krank iu Verli». Nicoloi.