Freundschaftliche
hen können/ welches ich mehr als einmal meinemVerleger geprediget habe. Nunmehro könte ich mitder Abhandlung von der Allegorie hervor-treten/ an welcher ich nnnmehro fast nenn Jahregedacht habe; sie ist klein/ enthält aber nichts Über-flüssiges. Wen ich werde eine Reise nach Neapel ge-than haben/ wird auch eine neue Ausgabe der her-culanischen Entdekungen erscheinen können.Ich bin ewig?c.
An U st e r i.
lNach Zürich.)
Rom, den 20 Jan.
9?ehmen Sie zum Beweis/ wie lieb ich IhrenFüeßly habe/ die Versicherung/ daß ich unruhigbin, wen ich denselben nicht alle Tage sehe. Viel-leicht wird er auch mit mir sehen, was Sie demsel-ben wünschen, l) und dieses wird auf ihm beruhen,wen er sich nach meiner Zeit bequemen will. DieBeschreibung der Villa des Herrn Cardinals ist sehrunvollständig und war damals gut genug/ einemPrinzen vorgelesen zu werden; sie war aber nichlvollständig, auch die Villa selbst war weniger geen-diget/ und ist es noch nicht/ wird eS auch niemalswerden. Es kan sich also Füeßly üben/ von der-selben zu sagen, was Sie und das Publicum zuwissen verlangen/ und hier findet er zu sagen.
Von WaceletS Betragen gegen mich wird Ih-nen Ihr Freund Nachricht geben. Nunmehro gereuclmich nicht/ was ich über sein Gedicht anzumerkengefunden habe; doch will ich auch dieses milder»,wen es sollte zu einer ttbersezung der Geschichte
>) lNeapel, Herculanunm und Pomveji.)