Druckschrift 
11 (1825)
Entstehung
Seite
11
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Briefe.

was Sie von der Kentniß dortiger Länder schreiben/-das Gegentheil von Ihnen zu besorgen gewesen, näm-lich sich 11I e r h e b e n / me-da Sie Ililter vielen Tausenden der einzige sinddcr das Schöne gleichsam von Natur kennet, unddiese Kentniß richtig gemachet hat. In Sachsen wür-de» Sie mehr Geschmak antreffen, auch bei Leuten,welche Italien nicht gesehen haben; aber Sie wür-den izo dcr Meister derselben sein können. ZuAugsburg stehe» alte Inschriften in Marmor am Ul-richSthore eingemauert/ anstatt der Eksteine..

Die Schrift an den Herrn von Berg ist abge--drukt. Ich habe in derselben etwas frei geschrie-ben/ in der Zuversicht/ daß kein großer Herr oder des-sen Minister dieselbe lesen werde. Demohngeachtetschreibet mir der Herr von Berg/ daß man ihm inBerlin gesagt habe: der König in Preußen lasse micl»kommen, und ich sei bereits unter Weges." Ich weißweiter nichts, als daß man weitläuftig fragen lassen,ob ich geneigt sein würde/ diesen Ruf anzunehmen.

Ich bin heute mit dem Herrn Cardinal von Ca-stello zurükgekommen/ wo ich die Ehre gehabt/ Sr.Heiligkeit in einer großen Gesellschaft ein Stükaus meinem italiänischen Werke vorzulesen. Ichstund neben demselben, und erhielt seinen gewöhn-liche» reichen Segen dafür; eS war eine Abhand-lung über ein Werk/ welches den Tod des Aga-memnonS vorstellet/ welches Sie sich merken kön-nen / als eines der vorzüglichsten / schwersten undgelehrtesten Stükc in diesen, Werke. Die Zeichnun-gen sind alle von Casanova, welcher die Hälfte derKosten trägt; folglich können dieselben nicht andersals gut werden,^) ES hat mir derselbe seine unter-

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2) tWcü Casanova mehr Flciß und Sorgs.ilt anzcivcn-det hattc,I