A n L. Uste r i.
lNach Zürichs
Rom, den il Aug. <76Z.
<Aie streueten mir in Ihrem lezten Schreiben so pielWeihrauch/ daß mir derselbe in das Gehirn stieg.Sie wisse»/ wie empfindlich dasselbe in der römischenLust ist/ wo der Geruch einer Blume schädlich seinkan. Wen mein italiänisches Werk fertig sein wird/will ich ein kleines Lob annehme» / weil ich mich indemselben gezeiget habe; aber vorher nicht. Siewerden Dinge in demselben finden / »e
ijuiclcni nuckila sunt.
Mit der Vatieana haben Sie Recht; ich werdemich zuweilen schämen/ wen Fremde durchgehe«/die mich kennen. Aber was will ich machen? Ichhabe keinen andern Weg/ mein dürftiges Brod hierzu erlangen. Hoffen Sie aber ja keinen Indiccminanuscr!j>lorliin ,»ir> V0II mir ZU sehe» ! ich
sänge ihn an/ und werde es so machen, daß zu ar-beiten bleibet bis ich sterbe. Den meine Ehre erstreketsich nicht so weit. Ich sehe/ daß ich alte Griechendurch alte Denkmale erklären und verbessern kan/und darf es also nicht durch collatiomren der Ma-nuskripte zu erhalten suchen.
Über das Münzstudium werde ich mich zu einerandern Zeit erkläre»/ weil ich izo nicht Zeit habe/gründlich darüber zu gedenken.
Sie können denen / die von einem Loth des R a-phae l.S rede»/ iiunmehro mit heiliger Zuversicht sa-