Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
456
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Denkmale.

hauptung dienen/ daß das Ende unseres Schiffes beiden Alten nicht das Vordertheil/ sondern das Hin-tertheil war. Weil übrigens diese Stange hier^ sowie auf jenem andern Schiffe des PariS/ so schiefliegt/ als dies gleichfalls aus demjenigen/ das imHanse Farnese das Sternbild der Argonautenvorstellt/ wie ich oben gesagt habe/ imgleichen aufeiner in Nikomedien geprägten Münze des KaisersCommoduS der Fall ist: so muß man darausnicht schließe»/ daß dieselbe immer auf allen Schis-sen diese Richtung gehabt habe; den an einem aufder traj attischen Säule abgebildeten Schiffe ist sieganz gerade. -) Auf dem eben erwähnten Schiffedes Paris endigt sich diese Stange in eine Artvon ThyrsuS. Ich führe dieses nur an, um dieVerschiedenheiten zu bemerken/ welche man an denSchiffen in dergleichen Kleinigkeiten antrift.

Diese kleine Stange gleicht übrigens den Flag-gen unserer Galeeren. Ich habe oben schon gesagt/daß sie die Römer nanten/ und will hier

noch hinzusezen/ daß sie das Wahrzeichen gewesenist/ unter welchem es blos den alexandrinischen Schis-sen erlaubt war/ in den Hasen von Pozzuolo undNeapolis einzulaufen/ in dessen Bucht die andernSchiffe mit dem bloßen Segel einfahren durften.^)Wodurch das gegenwärtige Denkmal vorzüglich

1) Hlus, pisoa, tad> Zo.

2) l'iili. 24.

Z) 8cn>>c. 77. ^8upp->r»m war ein Wimvel, der zu-gleich als Segel diente, und weil er ganz oben am Mastbefestigt war, wo der Wind viel wirksamer als untr»ist/ so beförderte er die Schnelligkeit des Laufes sedr;und nur die alerandrinischen Schiffe, welche Getraide fürRom herbeiführten, hatten das Vorrecht, mit vollemhohen Segel in den Hafen vo» Neapel einzulaufen,)