Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
438
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Denkmale.

rung des Anfangs der Noten von Bellori überdie Fragmente des alten Grundrisses von Rom, dener unter dem Titel: her-

ausgegeben hat. Allein der kleine Maßstab des Ku-pfers erlaubt nicht/ einen deutlichen Begrif davonzu machen. Dabei hat er weiter nichts gethan, alsuns das Kupfer gegeben; so daß wir durchaus nichtsdavon wissen würden/ wen wir nicht einen Briefdes Octavio Faleonieri an Nikolaus Heiii-siuS hätten, worin er ihm Nachricht darüber ertheilt.')In demselben liest man, daß der Künstler ohngefährzu den Zeiten des Constantinus könne gelebthaben.

Um aber wieder auf die Einrichtung des Bades,wovon hier die Rede ist/ zu kommen/ so ist dasSonderbarste daran die großen Fenster/ die bis aufden Voden hinuntergehen und zeigen, daß sie mitGlas versehen und von der Art sind/ die man v-I-v-NW nante.

Man war bisher ungewiß/ ob die Römer, selbstzu den Zeiten des größten Luxus in ihrem Reich-/die Fenster mit Glas ausfüllten. Montfauconbehauptet kühnlich/ daß die Glasfenster um dichZeit »och nicht erfunden gewesen. ES ist wahr,der älteste Autor/ der solcher Fenster Meldung thut,ist Lactantius; 4) allein Bruchstüke von Glasfeu-stern und Glasscheiben, die noch nicht verarbeitetsind, hat man nahe bei einer Fensteröfnung in einemHause des alten HereulanumS entdekt. 5)

1) Lui'msnn. 8 )'1IvA. eplst. t. 6. x. 527.

2) Vilruv. 1.6. c. 6.

3) explicj. t. 3. z>. 104.

4) Oe opi5. Oel. c. 6.

5) lMan sehedel! 2 Band/ S. 31 — 36, u. S. 415 —-MI