4 Theil.
Absicht auf dasjenige Gewand eine Aufklärung gc-I>«i/ welches bei Suetonius im Leben des Ca-lignla genaüt wird/d. h. ein Ge-
wand/ womit diejenigen bekleidet waren / welche mitdcn Quadrigen liefen/ auf welchen dieser Kaiferüber die hölzerireBrttke fuhr/ die er über den Meer-Hufen bei Bajä hatte schlagen lassen.
Auf dem Kopfe des zweiten Pferds linker Handragt der Grif eines' Messers hervor/ das unter demEurtel des Wagenführers srekt/ gerade so wie mandieses auch an der oben erwähnten Statue in derVilla Negroni bemerkt; wo man noch die Formder Messerklinge erkent/ welche eben so kruiii gebo-gen ist/ als die Hipe der Gärtner. Dieses so ge-formte Messer war die Ursache/ daß man die Sta«tue für einen Gärtner hielt/ und ihr beim Ergän-zen einen Karst in die Hand gab. Man trug derleiDolche auf diese Art unter dem Gürtel/
und daher bin ich der Meinung/ daß in der Stelledes Appianus:
„mit einem kurzen und„gewöhnlichen Dolche unter dem Gürtel/" diePräposition unter/ statt über/ geseztwerden müße. Auch war diese Art/ den Dolch zntragen/ ein Wahrzeichen der Schreiber byzantinischerKaiser.
An den Pferden unterscheidet man deutlich dcnVrustriemen 4) mit der Zierde um den HalS/ vondenen der eine der andere ge-
nant wird. Der andere Brustriemen der beiden an
1) Oap. »H.
2) Mtkrläat. p. 144.
3) ^vnar. annal. 1. 11. p. Ü64.
/j.) 1. c. x. 169.