Dreizehntes Kapitel.
Ein eircensischer Wagenführer.
lNuinero 20Z.1
IDas in der Villa Seiner Eminenz des Hm»Kardinals Alexander Albani befindliche/ hier mitNumero 203 bezeichnete Basrelief/ dessen gerun-dete Form beweiset/ daß es ein Brnchstük cincrBegräbnißurne sei/ hat Fabretti schon bekant ge-macht/ l) aber so fehlerhaft wie dasjenige/ welchesso klein in Hol; geschnitten worden ist/ daß m.insich durchaus keine bestimte Idee davon machen kaii,ES scheint daher keine nnniize Wiederholung zu sei«,wen ich hier eine durchaus genaue Zeichnung davonbeibringe.
Der Gegenstand ist bekant genug und stellt eimWagenlenker der circensischen Spiele auf cincr Qua-driga vor/ der in der linken Hand die Zügel Miin der rechten die Peitsche hat. 2) Die Brust iui!der Körper sind mit Binden umgeben/ gerade s«wie eine erhoben gearbeitete Statue in der Bill»Negroni; lind sowohl diese Figur als die unschgleichen einem andern Wagenlenker/ der auf eiimLampe abgebildet ist. Diese Binden können i«
1) culunini Irajan. c. 3. p. 2?g.
2) lDer Autor hatte die Hände verwechselt angegeben/tdliier wieder zurecht gesezt sind; übrigens ist die r«t«Hand mit dem Geißelgrisse neu, wie Zoega bemalibat.Z
Z) Lailoli lueern. xart. l. tal». 26— 27.