Denkmale.
Städten/ sondern in der ganzen Ausdehnung derLandtagen nothwendig. Pratilli/ vonBergieraufgemuntert/ behauptet im Vertrauen auf die Leicht-gläubigkeit seiner Leser kühn/ daß diese Blöke im-mer von zwanzig zu zwanzig Schritten seien aufge-stellt gewesen;^) andern Stelle sei-nes'Buchs erhellet offenbar/ daß er die Nandsteinefür das lnmt/ was' er anfänglich Blöke nent.
Wir wollen indessen alle diese Geburten der Ein-bildung verlassen und unser Kunstwerk näher betrach-ten. Daß die Alten wirklich auf irgend eine Be-quemlichkeit gedacht haben/ um mit Leichtigkeit auf'SPferd zu steigen/ sieht man aus dem geschnittenenSteine im sto fchi sch e n Kabinet / den ich hier un-ter Numero 202 anffiihre. Man erblikt daraufeinen Krieger/ der mit der rechten Hand den Zügeleines Pferds' und zugleich die Lanze hält/ welchean die rechte Schulter desselben gelehnt ist/ und denrechten Fuß auf ein Stük Eisen sezt/ welches' andem untern Theil der Stange seiner Lanze horizon-tal hervorragt. Dieselbe Bequemlichkeit ist auf ei-ner alten Paste eben dieses KabinetS vorgestellt undwird auch noch durch den Abdruk eines' geschnittenenSteins' bestätigt/ der sich in der großen Samlungder vom verstorbenen Baron von Sto sch gemachtenAbdrüke befindet.
Die Bequemlichkeit/ mit Hülfe deS Spießes auf'SPferd zu springen/ laßt sich noch auS einer StelltXenophonS erweisen/ die bis izo von keinem Aus-leger ist verstanden worden/ und die ich in meinerBeschreibung der geschnittenen Steinedes' st0 sch isehe 11 KabinetS angeführt er-klärt habe. Dieser Schriftsteller bedient sich in
2) L2Kl. t Z Abtl). S7Z Num.z