Denkmale.
Der Leuchter welcher vor dem Trielinium ffch,und de„e» Stiel wie ein entlaubtes Rohr gestM!ist/ scheint die Nacht anzudeuten; eine Zeit, wo n« !beim Scheine der Lampen zu essen pflegtet) ,welche daher bei den Griechennachdem die Lampen angestekt sind/ hieß,Bei der Ähnlichkeit anderer Leuchter mit diesem,den man hier sieht/ will ich noch anführe»/ daß sichauch im herculauischen Museo dergleichen Leucht«finden/ und daß die kleine Scheibe oben am Stick/worauf die Lampe gesezt wurde/ oder
XIS-XISV hieß.
Der Mundschenk/ wie ich ihn nante/ oder dc,Knabe/ welcher den Wein darreicht:
?uer czui ex aul» ea^illis
o^sl^Iiuin st!>I.uetur unctis,^)
wie dies bei den Alten gebräuchlich war/ hat gleichden weiblichen Figuren einen Kranz um den Kopfjden linken Schenkel umgibt ein anderer Zierat undan den Knöcheln der Füße hat er xx-risceUäes, >«i!die Bakchan tin e N/4) so daß/ wen man auch ai>Zdem Gemälde nicht das Salben der Haare erkennnkan/ wir doch aus der angeführten Stelle des Ho- .ratius und aus unserm Gemälde eine vollkommenFigur dieser Art von Knaben znsammcnsezen komm,Gewöhnlich waren die simpul-, gewisse zum Opfttbestickte Gefäße von gebrantem Thone/ selbst »och j»den Zeiten/ wo der größte Luxus uuter den Nömmherschte;5) so daß das simxuium entweder nicht W
1) ^risütZ. orat. in 8crax. p. 35.
2) pvllux, 1.10. 8OAM. 116.
3) Horat. I. 1. 06.29. ^ 7'
4) ^nalecta, I. 1. x>. 421.^ 8u16. v. ^/c-vvo-cx.
5) ^xulej. x. 434.