Denkmale.
che seines Gegners aufzufangen. Ich sage eine Art jvon Armatur; den gerade eben folche vierekichteSchildchen sieht man beide Schultern eines Kriegers/der auf einer Vase von gebraiitem Thone in der vati-canischen Bibliothek abgemalt ist, bedekcn.t) Auchscheint HesioduS auf diese Armatur hinzudeuten/wo er sagt/ daß HerkuleS/ nachdem er die Bein-Harnische und den Kiiraß angethan/ noch eine ei-serne Rüstung auf die Schultern gelegt habe/?)welche Johannes Diaconus in seinen Schölte»nent/ von , das so viel als rettenundabwenden bedeutet.
Die Ziffer/ welche hinter dem Namen Calendiosteht, und einem schiefen griechischen -I> gleicht/ ißnichts andereS/ als ein Schlußzeichen/ so wie diesesauch auf der folgenden Musaik der Fall mit deinwie ein Epheublatt gestalteten Zeichen ist/ derglei-chen man übrigens häufig auf den alten Denkmalen !der Kunst antrift. 3) Es ist daher ein sehr übel an- ^gebrachter Scharfsin von Seiten dessen/ der sich ein-bildete/ in diesem Zeichen ein mit einem Pfeile durch-bohrtes Herz zu erbliken.'i)
Auf der folgenden Musaik ist ein Kampf vonbloßen Gladiatoren vorgestellt/ gleichfalls mit ihremlanista zur Seite. Sie haben das Visier des HelmeS/das ihnen das Gesicht bedekt/ herunter gelassen/ stwie uns Statins den Eteokles und Polyni-ceS im Gefechte beschreibt;5) wiewohl übrigens dasVisier kein Theil des Helmes zu seil?/ sondern wie einc
1) Demxst. Hli'ur. lall. 46.
2) 8cut. Hcrcul. v. 126.
Z) keinem exist. 65. x. 17c». k'üki'ett'i Inscrixt. p. 1 16.
clissertat. 17.
5) I. 2. x>. 626.