Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
413
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4 Theil.

> der Diskus gleichfalls ein Loch/ um zwei Finger hin-durch steken/ und ihn so mit desto größerer Sicherheitschleudern zu können. Zn dem Ende ist das kleineLoch in dem herculanischcn DisknS vielmehr länglicht/und näher am Rande als am Mittelpunkt. DerDurchmesser dieses ehernen DisknS hat zehn Zollund die Dike drei Linien. Derjenige/ der hier aufunserm Marmor abgebildet ist/ hat über eine Spanneim Durchmesser. Diese beiden alten lind durchlöcher-ten Diskus sind die ersten/ die wir kennen; nnd Ka-bri gesteht/ ^r habe nirgends gefunden/ daß irgendein neuerer Autor ihrer Erwähnung gethan habe.')Der TrochuS war ein Reif von Erzt mit verschie-denen beweglichen Ringe»/ welche im Herumdrehenein Geräusch machten; eS war eine Art von Stäbchendaran befestigt/ um den Klang zu vermehren. Bei-des sieht man auf dem gegenwärtigen Basrelief. Ebendieser TrochuS unseres Marmors komt mit einerZeichnung des Pirro Ligorio/ im Buche desMercurialiS über die Gymnastik/^) vor. Erhat sich indessen Dinge daran eingebildet/ die we-der sind/ noch sein können. Dieses Instrument hat-te die Höbe eines halben Menschen/ zuweilen nochetwas darüber/ wie man auf verschiedenen geschnit-tenen Steinen sieht. Derjenige/ den ich in Verbin-dung mit diesem Marmor unter Numero anf-siihre/ ist aus der st o sch i sch e n Sainlung genom-men/^) und stellt einen Knaben vor/ mit Stäbchenin der Hand/ um Geräusch damit zu machen/ (wel-ches auszudruken Pollux das Wort

>) ^xonizt. I. 2. c./j, x. 22?.

2) I., Z. c, g, p. 2>ö.

z) 15 Kl. i Al'th. 2 Num.z Al'cr der Stritt unter Nume-ro >96 ist »cu und von Pichler geschnitten, M.ui seheG. d. A. 7 V. j K. 42 §. N 0 t e.Z