Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
412
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Denkmale.

kurzen Gewände „nd als Sklave gekleidet/ um dieKomödie/ die dem Range und der Würde nach un-ter der Tragödie steht/ dadurch anzudeuten/ ist übri-gens an der komischen Maske/ die er in der Handhat/ leicht zu erkennen.

Die übrigen auf diesem Marmor abgebildetenDinge sind schwer zu erklären/ um so mehr/ dasie wenig Beziehung auf die Komödie sowohl alsdie Tragödie haben. Man sieht darauf zwei Ar-ten Spiele, den DiskuS zur Seite des' Tragiker-/und den TrochuS auf dem Tische/ nebst einem kleinenKästchen / auf welchem ein Vogel sizt. Wiewohl minder TrochuS ein Spiel für Knabe»/ so wie der DisknSein Spiel für Jünglinge war: so ist es doch wahr-scheinlich/ daß beide Spiele zuweilen in der Komödiestatt fanden/ und daß sie als Zwischenakte/ wie dieTanze/ darin eingeführt worden.

Der DiskuS/ welchen HomeruS ----x-? neut,war von Erzt, und wird von diesem Dichter imdem DiskuS einer andern !lrt/ die von Stein unddurchlöchert war/ und die er eigentlich nent,unterschieden. Man sindet indessen in dem hcrcn-lanischen Museo auch einen durchlöcherten Diskusvon Erzt/ dessen Gestalt in Neapel auf einer Vasevon gebrautem Thone abgemalt zu sehen ist. LnEngeland/ wo eben dieses Spiel sehr üblich ist/IM

des Dichters Sin zu treffen, den dieser wollte sagl>ndaß Pcntheus wie ein Thier auf der Jagd, Mrnicht, dasz er furchtsam umgekommen sei. Zoega,

j) fDieses zu beweisen, würde sehr schwer halten,?

2) slx. 1--. XXIII, V,güst cl Scckol, a >I Ii. I. Jener mroval, dieser breit und größer,)

Z) I5u"i5c. t. 2. t!il>. >59. ^Man vergleichet '

2 Band tSS — u. S.Z ^