Denkmale.
„ei, ähnliche Kövfe findet/ welche man gleiclMznicht für eine eigensinnige Idee der Künstler erklii>ren muß, sondern die vielmehr, wie ich glaube, »j,sichtlich gemacht worden, um einen der berühmtes«Komiker, dergleichen AristophaneS war, vorz«,stellen.
Die Biene könte übrigens als ein Sinbild derBeredsamkeit desselben betrachtet werden, so wie diesüßen Lieder der Dichter Königreiche und ge-flügelt e L-i e d e r derMufeu: /x cx-«
genant wurden.^) Es ist bekant, daß demPindaruS, als er einst in seiner Jugend auf dmFelde eingeschlafen, die Bienen Honig auf seineLipen sollen getragen habend) Daher eS lcichimöglich wäre, daß der Verfertiger unseres geschnit-tenen Steins dem AristophaneS durch die Bim,die sich seinen Lipen nähert, dieselbe Ehre habe bei-legen wollen: so wie ein ungenanter Dichter sie dmMenander, einem berühmten Komiker nach dmA r istophaneS, erwies.
Allein, allen diesen Gründen, die ich angesWbabe, n>n darzuthun, daß durch die auf unserm ge-schnittenen Steine befindliche Maske AristophaneSvorgestellt sei, könte man einen marmornen Kmentgegensezen, welchen Achilles StatiuS, Bcl-lori und nach ihnen I ako b Gron o v ins für denKopf des AristophaneS ausgegeben haben, undden man in der Villa Medici mit dem Nimmdieses Komikers findet, der aber von dem hier be-findlichen sehr verschieden ist. Dieser Einwurf Wsich indessen leicht widerlegen. Man hat ohne Ziw
1) I>i. I, I.j. lc, L. n, ZZ,)
2) puuszv. 1.9. 2Z. ^nilleciü, t. z. I>> lg. x. 23. ÄMvar. kist. XII. 4?.^
3) t. 2. i>. 4ög^