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eine idealische, sondern vielmehr die Maske einesberühmten Komikers zu verfertigen/ und ans die Artdenen/ die ihn nicht kanten/ wo nicht das Gesicht/doch wenigstens den Charakter und die Eigenheitkc»bar zu machen.
Ich möchte daher wohl vermuthen/ daß vielleichtAristophaneS/ der berühmteste Dichter im komi-sche» Fache / der auch an mehrern Stellen seiner Lust-spiele von sich sagt/ daß er einen kahlen Kopf habe/ >)gerade wie die gegenwärtige Maske/ und eine Büstcoder Statue desselben gleichfalls mit Epheu bekränztwar/2) von dem Künstler auf diesem geschnittenenSteine sollte vorgestellt werden. Diesem Epheu wirdin dem angeführten Epigramme das Prädicat desacharnlschen beigelegt/ weil man
glaubte/ daß Bakchus in dieser Gegend des athe-niensischen Gebiets den ersten Epheu habe hervorwach-sen lassen.^) Da nun AristophaneS aus Acharnägebürtig war,^) so könte man vielleicht annehmen,der Künstler habe eben aus dem Grunde die Maskemit Evhen umwunden / um dessen Vaterland dadurchanzudeuten. Doch könte er auch vielmehr durch denEpheu dieses Komikers haben spotten wollen/ dencr soll nie anders ein Lustspiel verfertigt haben/ alswen er vom Weine benebelt und erliizt gewesen. 5)AuS diesen Gründen scheint eS/ daß der Epheukranzkeinem andern Komiker als dem AristophaneS zu-komme. Meine Vermuthung wird um so wahrschein-licher/ da man auch auf andern geschnittenen Stei-
1) v. 767. v. 662. v. 12LL.
2) t. 2. x. 115.)
Z) ?aus3n. I. 1. in üu.)
4) lDas weiß may nicht.)
5) ^tken. I.io. 7. n.33.^