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welcher in der Komödie gespielt habe/ nicht auchin der Tragödie aufgetreten fei.>) Da nun unsereFigur mit den Attributen des tragischen und komi-schen Schauspielers verseben ist/ so müßte man dar-nach folgern/ sie sei kein Actör sondern ein Dichter.
Um seine Meinung zu behaupten/ hat er eineStelle des Plato citirt/ wo derselbe sagt/ cS seischwer/ daß eine und eben dieselbe Person die tragi-schen und komischen Rollen gleich gut spiele.-) Erhat aber hiebei nicht bemerkt/ daß Plato in dieserStelle seiner Meinung geradezu entgegen ist/ statt siezu bekräftigen: den wie hätte der Weltweise diesesbehaupten können / wen er nicht die Erfahrung da-von gemacht hätte? Dder sezt etwa die Schwierig-keit auch die Unmöglichkeit voraus ? Gewiß nicht. Daßes nicht unmöglich war/ beweiset die gegenwärtigeAbbildung/ wen aiiderS ein bloßer Schauspieler da-rin vorgestellt ist. Überdies / wen die Natnr/ demPlato zufolge/ den Dichtern verlieh/ daß manchesich eben so gut in der Komödie als in der Tragö-die hervorthun köiiten/ (den dieses scheint er in einerandern Stelle/ worin er sich sonst selbst widerspre-chen würde/ sagen zn wollen;^) warum sollte dendie Natur den Schauspielern eben diese Begünsti-gung versagt Kal^n? Ich will dieses hier nicht so-wohl gegen den erwähnten neuern Autor gesagt ha-ben/ als vielmehr deßwegen/ weil nur durch dieseUnterscheidung/ und nicht durch die von einem fran-zösischen Akademiker^) gegebene Erklärung aller Wi-
1) Du Los rcüex. sur la poesie ete.
2) I. Z. j). 394. edit. Las.
3) ig5.
4) recjierck. sur la vle (). Ko8c. le com,ue6.
?- 446. »
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