Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
378
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Denkmale.

erklärt: v»m acl unguem exi^nur lutlim. t) Fernererklärt SuidaS das Verbum -k-xin-Ai»,

welches der Bildhauer lezte Formirung mit den Nä-geln zu bedeuten scheint/ ganz schwankend durch dieWörter 7-^5 und Phrynichus be-

hauptet geradehin, daß es ein Sprichwort sei, vo»,Nägelabsch neiden hergenommen^) da es Lochweit besser das Vollenden einer Sache/ wie die/ wo-von hier die Rede ist/ und die lezte Formirung mit-telst der Nägel bedeuten kaii.

Auf das mit den Nägeln bewirkte lezte Vollen-den der Modelle von Thon bezieht sich noch eine an-dere sprichwörtliche Redensart:

!l<1 »NAl-cm

?actus Iiomo, 3)

so wie eine andere/ deren sich gleichfalls Horatinsbedient:

?eriecl,uiri (lecies lion casti^zvit !>cl llNAucm,"!)

Auch diese beiden Redensarten sind so wenig wie dieübrigen von den Auslegern gehörig verstanden underklärt worden.

Der alte Commentator des Horatius bchm-tet/ daß beide Stellen auf das Passen der Fugenbei Steinen/ welches die Steinmezcn mit den Nä-geln verrichten/ anspielten. Diese Erklärung hatauch Erasmus von Rotterdam^) und Benl-

z) pict. in i63. sehe die

ten zur G. d. K. 7 B. 1 K. 3

2) TclvF. 126.

3) Horat. !. i. sat. 6. v. 32 33.

4) v. 294.

6) i. cent. Ü. scl.gi.