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8 (1825)
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Denkmale.

des Mangels der Hände ist z» bemerken, daß aus ei-nigen an besagter Figur übrig gebliebenen Stnzenzu ersehen war, daß sie ein langes Zepter in terHand gehabt, ohngefähr wie dasjenige ist, welchesein tragischer Dichter in einem weissen Talar auf demoben angeführten alten Gemälde im herculanische» zMuseo in der Hand halt, welches Gemälde, nebstnoch drei andern von derselben Größe, im Jahre in jbeim AuSgraben des alten HerculaniimS entdekc iwurde, und schon lange von der Mauer in dem Zu-stande, wie man es fand, losgerissen war. >) H»- ^dessen gebt das obere Ende dieses Zepters, das -im ^gelbe Farbe hat, nicht in eine Spize zu. Es ist jeine bekante Sache, daß die tragischen Schauspiel«, iwen sie .v elde? oder Könige vorstellten, mit dem jZepter auf der Bühne erschienen, so wie dagegen idie komischen Schauspieler mit einem kurzen Cta- >be auftraten, wie ich bei Numero 189 näher zci- igen werde. ,

Beim Ergänzen hat man indessen der Figurunseres Dichters statt des Zepters einen Thyrsnö in zdie Hand gegeben, und zwar vermöge eines griechi- jscheu EpigramS, das zum Lobe des EuripidcS ge- j«macht ist.^) Überdies bekleidet Dionysius von ,Bvzanz den nämlichen Dichter mit dem ganz-!! !,Apparat des BakchnS;^) vielleicht weil er ihn cinst

Kabinet der Akademie zu Mautua und kam nachherM u se u ui Navoleo 11. (Visn, l. c.) Die anacsülirtistc aus dem sa r n e si i'ch c u Palaste wandelte »achund mau steht sie bei Visconti (I, c.) ncl'st einer ftdrschöne» Genime aus dem Kabiucte N ap o leons abzitil^det.^

>) pitture üLrcol. t. 4. tav. 41.

2) ^nzlecta, t. 2. p. 457.^

Z) t. 2. x.-4?. Das Epigraui ist von 'A b däos.I