Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Einzelbild herunterladen
 

S e ch s t e s Kapitel.

E u r i p i d e S.

LNumero j6S.Ü

An der kleinen Statue in der Villa Seinerknnnenz des Herrn Cardinals Alexander Al-tiini/ hier unter Numero 168/ die zwar ohnehpf und Hände gefunden/ und so, wie man siejitt sieht, ergänzt worden ist/ bemerkt man indessenG der Inschrift deS FußgestelleS, daß Euripideskr tragische Dichter abgebildet sei. ES fehlte übri--ims »och daran der Theil des Marmors hinrer demktiihle linker Hand, auf welchem man die Titel vonU Trauerspielen dieses Dichters eingegraben sieht.Zbcr zum guten Gliike fiel derselbe in die Hände desMerS Contueci/ ehmaligen Aufsehers des Kabi-«tsimCollegio Romani. ES war nicht schwer ein-mischen/ daß dieses Bruchstük zu jener kleinen StatueMe, indem alle Theile genau an einander paßten,^ il» man beide Stüke zusammenhielt. Eben so fehlt auchimii der untere Theil rechter Hand/ der bis an da»Zußgestelle geht. Was übrigens den Kopf betrift,s»iff derselbe nach einer alten Büste covirt worden/«lche eben diesen Dichter mit seinem in alter Ma-eingegrabenen Namen vorstellt und sich im far-»esischen Palast befindet/ woselbst man noch zwei«ndcre antike Büsten sieht, die jener sehr gleichen/«kr keinen Namen an sich habend) In Ansehung

i) IDaS schönste Brustbild des Euripides war früher im