Z Theil.
luS vot! neuem mit einer bewafneten Macht zurükundschlug dem Atrcus/ Könige von Argos und Mycenä/AgamemnonS Vater/ vor/ den Streitüberden Best;sciner Staaten durch einen Zweikampf zu entscheiden/zu welchem er in eigner Person sich erbot und darinsein Leben verlor. Der angreifende Theil hatte hie-bet versprochen/ daß er / im Falle der Kämpfer vonseiner Seite überwunden würde/ in einem Zeitraumewn hundert Jahren den Vesi; der Staaten, überwelche gestritten wurde/ nicht wieder fvdern wollte.Da nun dieser Fall wirklich bei den Heraklideneintrat: so zogen sie ab und erfüllten die Bedingungredlich. Sobald aber dieser Zeitraum abgelaufen war/versuchten sie ihr Glük aufs neue/ die besagten Staa-ten zu erobern/ und ihr Unternehmen harte auch denbesten Erfolg. Sie bemächtigten sich der KönigreicheArgos/ Mycenä/ Lacedämoii/ und vertheilten die dreiMptstädte unter sich. Diese Herakliden warenKresphonreS und TemenuS/ Söhne deS Ari-jßomachus und Urenkel deS .Herkules/ nebst den^ Löhnen ihres sgleich im Anfang der Unternehmung^verstorbenen Bruders Aristodemus/ Eurystye-neS und ProkleS/ welche hier ihren Vater vor-slellten. Die heraklidischen Eroberer kamen nun da-hin übereil,/ daß ein jeder sein Theil durch das Loos^ ziehen sollte. Kresp honteS/ als der älteste unter' im Brüdern/ ging nun hin / und besorgte die LooS-läfelchen. Da er sein Augenmerk auf Mycenä/ wel-! cheS das fruchtbarste unter den drei Ländern war/I gerichtet hatte: so bediente er sich einer List/ um sei-! oe Absicht zu erreichen. Er fezte nämlich fest/ daß^ derjenige/ dessen LooStäfelchen zuerst aus dem Wasser! wieder hervorkommen würde/ Mycenä erhalten sollte.! Zn dem Ende ließ er die LooStäfelchen von verschie-dener Materie verfertigen. Diejenigen, welche für! ihn selbst und für seinen Bruder bestimt waren/ wur-