Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
314
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Denkmale.

ältesten Zeiten Griechenlands hergenommen ist/»hzwar so wie Pausanias^) und Polyänus-) sieerzählen.

Ehe ich hier den Inhalt selbst angebe/ erinneresich der Leser an die zwei vergeblichen Versuche,welche die Herakliden oder Abkömlinge des Her-kules machten, um sich wieder in den Best; der Kö-nigreiche von Argos und Mycenä zu sezen, von wel-chen Herkules ausgeschlossen worden, weil dessenVater Amvhitryon seinen Schwiegervater Elek-tryon, wiewohl nicht mit Vorsaz, getödet hatte.Amphitryon sah sich deßwegen genöthigt, dieFlucht zu ergreifen; worauf sich Sthenelus,ElektryonS Bruder, der Staaten des gefliichte-ten Neffen bemächtigte und sie seinem Sohne Eury-stheuS gab. Da dieser hierauf die Söhne des Her-kules verfolgte, und sie nirgends, als bei denAtheniensern einen Zufluchtsort fanden, und Beistanderhielten: so brachten sie endlich ein Heer zusammen,und fingen nun unter der Anführung des ZolauS,Enkel des Herkules, ferner des Hyllus, Sohndes Herkules, und endlich des Thesen 6, König»von Athen, einen förmlichen Krieg gegen den Enry-sthen S selbst an, in welchem das Glük ihnen auch sogunstig war, daß sie ihren Feind überwanden. Dusttglükliche Erfolg der Waffen machte nunmehr die He-rakliden zu Herren vom größten Theil des Pelo-ponneseS. Da indessen die Pest überall wüthete, stfragten sie das Orakel um Rath und erhielten zurAntwort, daß mir ein Mittel sei, um dem Stcrbcliund der Verwüstung dieser Pest Einhalt zu thun,nämlich zurükzuziehen und die ganze Eroberung auf«zugeben. Nach Verlauf von drei Jahren kehrte H»l-

1) I.. 4. ». Z.Z

2) Ll-ralnA. 1. 1. e. 6.