Denkmale.
!>cm Fußwaschen / welches üblich war, wen Fremdeankamen/ die Wunde am Fuß entdekte. Da sie nu»von Vergnügen und Furcht zugleich überfallen wurdeund die Hände daher etwas losließ, so glitschte ihrder Fuß des Ulysses aus der Hand, welcher beimHerabfallen mit solcher Gewalt an das WassergeWstieß, daß er selbes umwarf. Sie sagte hierauf z»ihm: „ dn bist der wahre Ulysses; ich habe dich„nicht eher erkant, als bis ich deine FüjG berührt„ und gesehen habe. " Bei diesen Worten hielt ihrUlysses den Mund mir der Hand zu, damit ßeseine Ankunft nicht verrathen möchte, l) Hinter ihm !steht sein Säuhirt EumäuS, der aus den lezte»Büchern der Odyssea betaut ist. Man könte hier,wiewohl Ulysses keine Schuhe an hat, das grie-chische Sprichwort anwenden: 5-5
ktx , den rechten Fuß im
Schuhe, den linken im Wasch beken, welchesman von denen gebrauchte, die sich in die Zeit»stände zu schiken wußten.
Denselben Gegenstand sieht man, nur mit einigerVerschiedenheit, auf einer alten Paste und auf ei-nem geschnittenen Steine im stoschischen Kabinetvorgestellt.
») xix. v. Zgz. 480.z
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