Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
302
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?o2 Denkmale.

hin gezeigt hatte, zu überwinden gewußt/ und «.fahl, während er ihre Nükkehr erwartete, seine»Unterthanen, das nahe Vermählungsfest mit Zauch-zen, Hymnen und Hochzeitliederu im voraus zu fei-ernd) Allein Helen a war bereits mit dem Me-tte laus entflohen, um nie wieder zuriikzukehren.

Nachdem ich nun kürzlich den Inhalt des erwäbii.ten Trauerspiels des EuripideS angegeben hab«so komme ich nun auf die Anwendung. Man erlMauf der Musaik eine weibliche Figur, welche an,Fuße eines Gebäudes sizt, das ein kleiner Tempelzu sein scheint. Dieses kaii Helena sein, wie jiean das Grabmal des ägyptischen Königs Pro tensgegangen ist, um sich den Verfolgungen des sie lie-benden Theoklymenus zu entziehen.") Unteldiesem Gebäude sind vier Figuren, welche ewajVierekigeS und Länglichtes auf den Schultern trage»/wodurch des MenelanS Bette angedeutet sein kaii,und zwar mit allem Rechte: deii in demselben Trau-erspiele sagt Helena zum TheoklymennS, diegriechischen Gebräuche erfoderten, daß man, imdenen, die auf dem Meere umgekommen wären, dielezte Ehre auf diesem Element zu erweisen sei; da-bei eben so verfahren müße, wie bei der Beerdigungder Verstorbenen, und daß man zu dem Ende einsolches Bette mit auf das Schif zu nehmen habc.'jDem zufolge können die Figuren, welche mit Lame»neben dem Sarge hergehen, ägyptische Priester sein,welche auf Befehl deS Königs das besagte Bette bisan das Gestade begleiten; das Schif aber windeeben dasjenige sein, auf ivelchem Helena entfloh.Die Figuren endlich, welche in der Laube durch

2) v. 64. 535.

Z) IK16. v. »277.