Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
293
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2 Th. 2 Mschtt. 2SZ

wie ich eben gesagt habe/ so sehr vom Schlafeüberfallen worden/ daß kein Schütteln ibn wiederDfzuwekcn vermochte: wurde er von den phäacischenSeeleuten/ die sein Schif führten/ mit allen Ge-schenken und SchäzeN/ die er mit sich genommenhaltt/ an's Ufer anSgesezt. Als er endlich erwachtei,»d sich so ganz allein und von aller menschlichenMfe entblößt sah an einem Gestade/ das Pal-las mit einem so diken Nebel bedekt hatte/ daß« nicht erkennen konte/ in welcher Gegend er sichbefände: so beklagte er sich über sein hartes Geschik/das nie müde würde/ ihn zn verfolgen/ und nochjzo/ nachdem es ihn zum Ziel seiner Wunsche ge-führt hätte/ auf'S neue wieder davon entfernte/ umihn nur desto mehr zu kränken. Hierauf erschienihm Pallas/ die ihm stets beigestanden/ zerstreuteden Nebel und ließ ihn sein Vaterland ganz in derNähe sehen;^ zngleich aber berührte sie ihn mit ei-ner Ruthe und verwandelte ihn dadurch in die Ge-stalt eines alten ManneS/ mit einem schlechten zer-rissenen Gewände und einer Hirschhaut auf dem Lei-be/ einem Stäbe in der Hand und einem Schnap-sak auf dem Rüken.2)

An der über dem Gewände befestigten Haut siehtman noch den Hirschkopf; nur der lange Schwanzschikt sich nicht dazu/ indem er bei diesen Thierenkurz ist. Daß man übrigens wirklich Hirfchbäutcüber dem Leibe zu tragen pflegte/ lernen wir aus ei-nem von Suidas angeführten Epigramme; jaju Delphi gab eS sogar eine Starue des Apollomit einer solchen Haut überzogen/4) und Pollnx

1) O^VS-5-. XIII. V. 352.

2) Idid. V. 429.

3) 8ui6. V.

4) I. 10. i Z