Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
263
Einzelbild herunterladen
 

2 Th. 2 Abschll.

26Z

hat man bis izo erst an drei alten Figuren bemerkt;nämlich an der angeblichen Didv/ die unter denherculanifchen Gemälden aufbewahrt wird;!) danan einem kleinen haarigen Faun von Marmor in dem-selben Kabinet/ mit in die Höhe gehobenen Händen,als ob er die Götter um Hülfe anrieft/ und endlichan unserer Zphigenia. Auf einem Basrelief inder Villa Borghefe findet man zwar eine von denGefährtinen der von Jupiter entführten Europain eben dieser Stellung; allein der Marmor scheintmodern zu sein/ soweit man von unten davon ur-theilen kan/ indem er ziemlich hoch aufgestellt ist.

Zum zweitenmal erscheint Jphigenia an un-serm Sarkophag/ wie sie schon in das Schif gestiegenist/ sich auf einen von des Orestes Gefährtenlehnt und mit Ängstlichkeit den AuSgang des Kam-pfes' zu erwarten scheint. An dem Schiffe sieht mandie Brille angebracht:

uni vom Ufer das Schif besteigen zu können.

Das Schif hat Delphine als Wahrzeichen ansich/ wie man sie auch an den Fahrzeugen der Tyr-rhenier sindet/ welche in jenen Zeiten Herren des Han-dels und des MeerS waren und den Transport derWaaren und Personen der übrigen Nationen besorg-ten.^) So reisete z. B. auch BakchnS auf einemtyrrhenifchen Schiffe von der Insel Hkaria bis Na-k»S; und Ulysses entging dadurch den Lotun-gen der Sirenen/ daß er sich auf ein Schif eben

1) ?iUuro >I'I?i-coI. l. i. tav. iZ.

2) 8)1v. I. Z. c. 2. v. 66.

Y vi->6. Sie. >. 2. lc. 'Z-Z