Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
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Neun und zwanzigstes Kapitel.

Klytämneftra und Elektva.

lNumero t 47.^1

Zu den Denkmalen , die durch das Ungemachder Witterung und die Sorglosigkeit der Menschenviel gelitten haben, olingeachtet sie es am wenig-sten verdienten/ gebort auch das Basrelief in derVilla Medici unter Numero 1^7, das ich hierso verstümmelt aufführe, wie man es daselbst sieht,Der schlechte Zustand desselben ist in der That sehrzu beklagen, sowohl wegen der daran befindliche»vortreslichen Arbeit, worin nur sehr wenige Basre-liefs, die uns übrig geblieben, mit ihm vergliche»werden können, als auch wegen der Seltenheit derVorstellung darauf, welche der Verfolg der Geschich-te, die wir auf der vorhergehenden Vase abgebildetsahen, zu sein scheint.

Die sehr schöne weibliche Figur zur Linke»/welche mit trauriger Mine, niedergeschlagenen Au-gen und mit einer Art von Diadema, das ou§langen Flechten besteht, um das Haupt, schein!Elektra, Agamemnons Tochter, zu sein. DerSchmerz über den Tod ihres Vaters und über dieEntfernung von ihrem Bruder Orestes, dem ßedadurch, daß sie ihn als einen Knaben nach PhokiSschikte, das Leben gerettet hatte, scheint sie Mniederzudrüken. Da die Zeit verflossen war, wo ßehofte, daß er als ein erwachsener Jüngling zuriik- ^kehren sollte, um an der Klytämnestra WM