Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
217
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2 Th. 2 Al'schn. ' 2i->

bliebe«». Die zweite weibliche Figur/ welche Gro-»ovius für einen Knaben hält und welche dieStadtApollonidea bedeutet/ hat auf dem Marmor einenVogel in der Hand; jener Gelehrte aber hat dcnsel«bei? für einen Kürbis (vucurdits) angesehen. ES istwahr/ der Vogel ist nicht mehr ganz und unver-Dmmelt; allein demohngeachtet erkenr man ihn nochdafür/ und zwar scheint es mir ein Nabe zu sein/der aus die Stadt Apollonidea anspielen soll / indemder Nabe ein dem Apollo geweiheter Vogel war;«der es kan auch aus eben dem Grunde ein Sper-ber sein/ den Homeru 6 den schnellen BotenApollos nent. i) Die dritte Figur bedeutet dieStadt Ephesus und ist daher Diana selbst/ mit ei-nem Thurm auf dem Kopfe/ aus welchem verschie-dene Thiere hervorsehen/ wie man dieses auch an an-dern Statuen von ihr bemerkt. Ihr zur Seite stehtauf einem hohen Stam eine andere kleine Figureben dieser Göttin mit vielen Brüsten/ welche eben-falls ein Merkmal der ephesischen Diana sind.Allein statt jeiur Thiere hat EronoviuS geglaubt.Flammen auf ihrem Kopfe zu sehen/ und sich einge-bildet/ daß dieselben auf den durch Herostratusperbraiiten Tempel zu Ephesus deuten sollten. Aus-serdem hat diese Diana »och in der linken HandÄhren und Mohn; den linken Fuß aber sezt sie aufeinen bärtigen Kopf/ der fast einer tragischen Larvegleicht; so daß dadurch der Fluß Kaystrus angedeu-tet werden kaii/ wie der Kopf des SipyluS/ derauf einigen Münzen der Stadt Magnesia geprägt ist/-')den nahe dabei gelegenenen Berg gleiches Namens vor-ßellt. Die vierte Figur/ oder die Stadt Miryna/ßiizt den linken Ellenbogen auf einen Dreifuß/ wo-

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2) Ilarilum. IIUUIIU.